(sport1.de) Spielerberater: Hohe Ablösesummen nicht zeitgemäß

Spielerberater Stefan Backs von der Agentur Siebert und Backs rechnet angesichts der Corona-Pandemie für die kommende Transferperiode im deutschen Profifußball mit erheblich niedrigeren Ablösesummen.“Der Markt wird sich, da bin ich ziemlich sicher, runterregulieren. Vielleicht sogar auf ein gesundes Maß, weil schon sehr, sehr viel bezahlt worden ist in den letzten Jahren. Das wird sich deutlich reduzieren“, sagte Backs dem Sport-Informations-Dienst (SID).   Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!Dieser Sommer, so Backs weiter, werde ein „besonderer Transfer-Sommer. Erstmal weil noch niemand weiß, wann die Transferphase tatsächlich sein wird, weil noch niemand weiß, wie lange die Stadien gesperrt bleiben, wie lange die Bundesliga-Saison dauert, ob sie überhaupt zu Ende gespielt wird.“Zudem gebe es neben dem geschäftlichen auch einen „moralischen Aspekt“. „Man muss schauen, ob es zeitgemäß ist in diesen Zeiten, wo Tausende Menschen um ihre Existenz bangen, ob man dann zig Millionen Ablösesummen für einen Spieler bezahlt. Ich finde, es passt nicht in die Zeit, und deswegen wird in diesem Sommer vieles anders sein als sonst“, sagte Backs.Verzicht auf Provisionsgelder von Hansa Rostock und 1860 MünchenProbleme sieht Backs für die „Zocker“ unter den Fußballern. „Topspieler, die gepokert haben, die werden Schwierigkeiten haben, die gesteckten Ziele zu erreichen. Ich glaube, dass da kleinere Brötchen gebacken werden müssen“, prognostizierte der Berater, zu dessen Klienten auch der kommende Bayern-Torwart Alexander Nübel gehört.Jene Spieler, die noch keinen Verein gefunden hätten, „die sowieso Schwierigkeiten hatten, einen Klub zu finden, die werden hinten runterfallen. Da wird eine ganze Menge passieren“, sagte Backs, der mit seinem Partner auf die Hälfte ihrer Provisionen bei den Drittligisten Hansa Rostock und 1860 München verzichtet.

(sport1.de) Ultras sammeln und kaufen ein: „Es geht um Solidarität“

Die kurzen Botschaften hängen überall in Köln an Brücken und Geländern. „Danke an alle Helfer“, steht dort in großen, roten Buchstaben auf weißem Stoff geschrieben, vor allem in der Nähe von Krankenhäusern.Gerichtet sind die motivierenden Worte an die vielen Menschen, die in der Coronakrise an ihre Grenzen gehen. Und geschrieben wurden sie von Fußball-Fans.BVB-Ultras übernehmen Einkäufe für ÄltereEs sind vor allem Ultras, die derzeit in ganz Deutschland zu Solidarität aufrufen und auch selbst anpacken. Jene Fangruppen also, die noch vor wenigen Wochen im Mittelpunkt einer hitzigen Diskussion standen, die gefühlt längst eine Ewigkeit her ist.Viele Fans in Dortmund etwa, die wegen der Auseinandersetzung mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp besonders im Fokus standen, übernehmen Einkäufe für Ältere.“Es geht jetzt darum, sich solidarisch zu zeigen und gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet konkret, dass wir den Menschen unter die Arme greifen wollen, welche aktuell zu den Risikogruppen gehören“, heißt es in dem Aufruf.Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den BVB-Ultragruppen The Unity, Jubos und Desperados.Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen – hier geht’s zum Shop! | ANZEIGEFrankfurt-Fans unterstützen die städtische TafelAuch in Augsburg helfen die Fans nur zu gerne. „Wir bieten ab sofort an, Besorgungen oder Einkaufstätigkeiten zu übernehmen“, heißt es in einem Flugblatt.Ganz wichtig: Es spiele „selbstverständlich“ keine Rolle, ob die Hilfsbedürftigen FCA-Fans seien oder nicht.Der „Schwabensturm Stuttgart“ veröffentlichte ein ähnliches Angebot, in Frankfurt wiederum unterstützen die Eintracht-Ultras die städtische Tafel.Darmstadt: „Diese Stadt steht hinter euch“Hinzu kommen zahlreiche Spruchbänder. In Darmstadt etwa ist derzeit an vielen Krankenhäusern zu lesen: „Wenn ihr an eure Grenzen geht – dann denkt daran, dass diese Stadt hinter euch steht“, an Supermärkten finden sich Briefe mit ähnlichem Inhalt.“Wir unterstützen im Moment die Helden des Alltags anstatt unsere Helden in blau-weiß“, teilten die Fans vom Block 1898 mit.St. Pauli-Ultras fordern mehr Lohn für PflegekräfteAuch in Nürnberg, Bochum, Berlin, Wolfsburg, Leverkusen, Homburg, Hamburg, Erfurt, Schalke, Osnabrück und vielen weiteren Städten gibt es solche Aktionen.Die Ultras des FC St. Pauli forderten dabei mehr Lohn für Pflegekräfte. „Curva Nord“ spendet 40.000 EuroInspiriert wurden viele Fans von der „Curva Nord“ von Atalanta Bergamo, die 40.000 Euro an eine ausgelastete Klinik spendete.Die „Torcida“ von Hajduk Split half sogar beim Umzug eines Krankenhauses in ein neues Gebäude.Intuitiv und blitzschnell: Die neue SPORT1-App ist da! JETZT kostenlos herunterladen in Apples App Store (iOS) und im Google Play Store (Android)Rostock-Fans rufen zu Hamsterkäufen aufViele Anhänger denken zudem an den eigenen Klub, der oft vor finanziellen Problemen steht.In Rostock rief die Kurve zu „Hamsterkäufen“ auf. Heißt: Fans sollen bis Ostern Hansas Online-Fanshop leer kaufen.In Offenbach und Bochum gab es „Geistertickets“ für Spiele zu kaufen, die nie stattfinden, und in Mönchengladbach verzichten Anhänger auf die Erstattung der nie genutzten Tickets für das „Geister-Derby“ gegen den 1. FC Köln.Nordkurve Wolfsburg: „Gemeinsam sind wir stark!“Über allem steht der Gedanke der Solidarität, der in Fankurven schon immer gelebt wurde und wird.“Wir bedanken uns bei allen Alltagshelden“, schrieb beispielhaft die Nordkurve Wolfsburg: „Gemeinsam sind wir stark!“

(sport1.de) Nübels Berater verzichtet wegen Corona auf 50 Prozent Provision

Ein starkes Zeichen aus der Berater-Branche.Aufgrund der folgenschweren Coronakrise und möglicher Millionen-Verluste für die Vereine, hat sich die Spieleragentur Siebert und Backs dazu entschlossen, im Jahr 2020 auf 50 Prozent ihrer Provisionen zu verzichten. Die Agentur mit Sitz in Dortmund hat im vergangenen Jahr unter anderem den Sommer-Transfer von Noch-Schalker Alexander Nübel zu Bayern München abgewickelt.Die Agentur teilte am Mittwochabend mit: „Mutmaßlich am härtesten betroffen sein wird dabei die 3. Liga, die finanziell ohnehin am meisten zu kämpfen hat. Mit Michael Köllner von 1860 München und Jens Härtel von Hansa Rostock betreuen wir zwei Trainer bei Traditionsklubs in dieser Liga. Deshalb haben wir als Agentur beschlossen, einen Beitrag zu leisten. Wir werden in 2020 auf 50% unserer Provision verzichten, um diese Vereine finanziell zu entlasten und ausdrücklich um andere Agenturen (die es können) zu motivieren, auch ihrerseits ihren Teil zur Bewältigung der Krise der 3. Liga beizutragen.“ Geschäftsführer Backs wortwörtlich weiter: „Meine feste Überzeugung ist, dass wenn jeder in der Fußball-Branche seinen Teil beiträgt, der nicht materiell sein muss, dann wird es der Fußball überstehen. Gerade für die unteren Ligen ist Solidarität nötig.“Solidarität hatten bereits die DFB-Stars gezeigt, denn wie bekannt wurde, spendet die deutsche Nationalmannschaft 2,5 Millionen Euro im Kampf gegen Corona. Auch in der NBA haben einzelne Stars bereits einige Millionen Dollar gespendet.Interessant: Laut des Vermittlerberichts vom DFB fielen in der Spielzeit 2017/18 allein für die 3. Liga Provisionen in Höhe von 2.951.079 € an, in der Bundesliga 197.750.840 €.Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!Die offizielle Mitteilung der Agentur im Wortlaut:“Die Auswirkungen des Corona-Virus auf unsere Gesellschaft kann noch niemand exakt vorhersagen. Es wird viele Tote geben, das steht fest. Es wird unsere Wirtschaft hart treffen, das steht ebenfalls fest. Es wird unser Leben nachhaltig verändern, auch das ist sicher.Wir sind eine Beratungsagentur für Profisportler und -Trainer. Und auch wenn die Fußballbranche in diesen Tagen nicht auf Platz 1 der Prioritätenliste steht, so wird auch diese Branche massive Einbußen und Veränderungen hinnehmen müssen. Das betrifft nicht nur die zum Teil hochbezahlten Spieler, sondern auch viele Angestellte der Vereine oder die Gastronomie, die von den Bundesliga-Spieltagen lebt.Mutmaßlich am härtesten betroffen sein wird dabei die 3. Liga, die finanziell ohnehin am meisten zu kämpfen hat. Mit Michael Köllner von 1860 München und Jens Härtel von Hansa Rostock betreuen wir zwei Trainer bei Traditionsklubs in dieser Liga. Deshalb haben wir als Agentur beschlossen, einen Beitrag zu leisten. Wir werden in 2020 auf 50% unserer Provision verzichten, um diese Vereine finanziell zu entlasten und ausdrücklich um andere Agenturen (die es können) zu motivieren, auch ihrerseits ihren Teil zur Bewältigung der Krise der 3. Liga beizutragen.Schon jetzt weiß ich, dass deutsche Berufsnörgler unsere Aktion kritisieren werden. Oder anmerken, dass wir nach dem diskutierten Wechsel von Alex Nübel zu Bayern München nun gute PR brauchen. Diesen Leuten (einige könnte ich jetzt schon namentlich nennen) möchte ich sagen: Ihr ödet mich an. Macht selbst was, statt zu nörgeln. Meine feste Überzeugung ist, daß wenn jeder in der Fußball-Branche seinen Teil beiträgt, der nicht materiell sein muss, dann wird es der Fußball überstehen. Gerade für die unteren Ligen ist Solidarität nötig.“

(sport1.de) Kurios: Bochum verkauft Tickets für Geisterspiel

Kuriose Aktion im Revier: Trotz des Zuschauer-Ausschlusses für das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (13 Uhr) verkauft der VfL Bochum Eintrittskarten – aber nur symbolischAlle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!Wie das geht? Fans können als „Spenden-Maßnahme“ virtuelle Tickets erwerben. Die berechtigen zwar nicht zum Besuch im Vonovia Ruhrstadion, dürften dem Verein aber finanziell helfen, denn: Im Online-Shop kosten die „Geisterspieltickets“ zwischen fünf Euro und 18,48 Euro.Die Bochumer rechnen durch die Corona-Krise in der 2. Fußball-Bundesliga mit Einbußen von 500.000 Euro für jedes Heimspiel ohne Zuschauer, die wegen der Gefahr der Ausbreitung des Virus nicht in die Arena dürfen. „Der VfL Bochum hat den Wunsch vieler seiner Fans registriert, den Verein zu unterstützen und so genannte ‚Geisterspieltickets‘ zu erwerben. Der VfL freut sich sehr über diesen Zuspruch und ist bereit, dem nachzukommen“, teilte der Klub mit.Die Idee ist in der Coronavirus-Krise bislang einmalig, aber nicht neu. 2011 hatten tausende Fans des damaligen Zweitligisten FC Hansa Rostock virtuelle Tickets für die Partie gegen Dynamo Dresden gekauft.Die Corona-Krise und die Sportwelt – alle Absagen, Themen, Interviews, Debatten hier in der Übersicht!Rostock war nach Ausschreitungen vom DFB-Sportgericht mit einem Geisterspiel bestraft worden.Dresden wiederum hatte  2012 für das Duell mit dem FC Ingolstadt, das nach Ausschreitungen ebenso ohne Zuschauer stattfand, mehr als 32.000 symbolische Eintrittskarten an den Mann gebracht.

(sport1.de) Hansa jubelt trotz Flutlicht-Panne

Hansa Rostock hat das Verfolgerduell in der 3. Liga gewonnen und Anschluss an die Aufstiegsränge gehalten. Im Montagabendspiel setzte sich Hansa gegen Eintracht Braunschweig mit 3:0 (2:0) durch. Dadurch kletterten die Gastgeber auf Platz acht und sind mit 41 Zählern punktgleich mit dem BTSV, der auf Rang neun rutscht.Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1Der Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz, den Aufsteiger Waldhof Mannheim belegt, beträgt lediglich drei Punkte.Flutlichtausfall zu Beginn der PartieJohn Verhoek (2./90.) und Daniel Hanslik (14.) erzielten die Tore für die Gastgeber. Vor den Treffern war es zu einem technischen Aufreger gekommen: Bereits nach 49 Sekunden wurde das Spiel wegen eines Flutlichtausfalls unterbrochen und erst nach 20 Minuten wieder fortgesetzt.SPORT1-Podcast: „Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast“ – jeden Mittwoch auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt!Vor der Partie waren alle Zuschauer verpflichtet worden, an den Eingängen die Hände zu desinfizieren. Der Klub stellte dafür ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung und gewährleistete die Desinfektion über den Ordnungsdienst.

(sport1.de) Ehemaliger Wolfsburg-Profi an Coronavirus erkrankt

Der ehemalige Bundesliga-Profi Thomas Kahlenberg wurde positiv auf das Coronavirus getestet.Der 36-Jährige hat sich offenbar auf einer Reise nach Amsterdam mit der Krankheit angesteckt.Wie sein langjähriger Verein Bröndby IF mitteilte, befinde er sich derzeit in Quarantäne – es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Kahlenberg hatte seine Karriere im Sommer 2017 beendet. Zuvor war er der einstige Nationalspieler Dänemarks unter anderem für den VfL Wolfsburg (2009 -2013) in der Bundesliga tätig. Auch ein Bröndby-Profi könnte betroffen seinWährend eines Stadionbesuchs am Sonntag bei Bröndby sei er mit mehreren Personen in Kontakt gekommen, die nun ebenfalls unter Quarantäne stünden. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Darunter auch der Bröndby-Verteidiger Joel Kabongo und Assitenz-Trainer Martin Retov, der vor einigen Jahren für Hansa Rostock spielte.Der Klub rief dazu auf, sich telefonisch zu melden, falls man Kahlenberg die Hand geschüttelt, ihn umarmt oder länger als eine Viertelstunde in seiner Nähe gestanden habe.

(sport1.de) Hopp im Fadenkreuz! Unterbrechung auch in Hannover

Nach den Vorkommnissen in der Bundesliga ist es auch in der 2. Bundesliga und in der 3. Liga zu Spielunterbrechungen wegen Anfeindungen gegen Dietmar Hopp gekommen.Beim Montagsspiel der 2. Bundesliga zwischen Hannover 96 und Holstein Kiel waren auf der Tribüne in der Anfangsphase ein Spruchband sowie ein Plakat mit Dietmar Hopp im Fadenkreuz zu sehen.Referee Sascha Stegemann unterbrach das Partie in der 8. Minute und der Stadionsprecher ließ eine Durchsage folgen. Anschließend wurden die Banner eingerollt und das Spiel wurde fortgesetzt.Spiel in Münster unterbrochenIn die Partie der 3. Liga zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock musste Schiedsrichter Tobias Schultes das Spielgeschehen beim Stand von 0:0 in der 17. Minute unterbrechen, nachdem beide Fanlager Schmähgesänge angestimmt hatten.Laut Bild beleidigten die Zuschauer Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp als „Sohn einer H***“. Nach kurzer Zeit konnte das Spiel aber fortgesetzt werden.Münster gewann die Partie zum Abschluss des 26. Spieltags am Ende mit 1:0. Ein Eigentor von Rostocks Außenverteidiger Nils Butzen ließ die Gastgeber in der 66. Minute jubeln. Für Münster waren es drei wichtige Punkte im Abstiegskampf, das rettende Ufer ist für den Tabellen-18. aber weiterhin fünf Zähler entfernt. Rostock verpasste den Anschluss an die Spitzenplätze. Mit 38 Punkten liegen die Rostocker auf Platz zehn, der Abstand auf Rang drei beträgt aber nur fünf Zähler.Beim 6:0 des FC Bayern München bei der TSG Hoffenheim am Samstag hatte die Partie wegen beleidigenden Plakaten gegen Hoffenheims Mehrheitseigner vor dem Abbruch gestanden.

(sport1.de) Hopp-Beleidigungen sorgen für Unterbrechung in Münster

Nach den Vorkommnissen in der Bundesliga ist es auch in der 3. Liga in die Partie zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock zu einer Spielunterbrechung wegen Anfeindungen gegen Dietmar Hopp gekommen.Schiedsrichter Tobias Schultes unterbrach das Spielgeschehen in der 17. Minute, nachdem beide Fanlager Schmähgesänge angestimmt hatten.Laut Bild beleidigten die Zuschauer Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp als „Sohn einer H***“. Nach kurzer Zeit konnte das Spiel aber fortgesetzt werden.Beim 6:0 des FC Bayern München bei der TSG Hoffenheim am Samstag stand die Partie wegen beleidigenden Plakaten gegen Hoffenheims Mehrheitseigner vor dem Abbruch.

(sport1.de) „Geschmacklosigkeit“- Regierung ermahnt Hansa Rostock

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat Drittligist Hansa Rostock aufgefordert, sich von einem Teil seiner Fans energisch zu distanzieren.Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1Während des Heimspiels gegen den FC Ingolstadt (3:0) war am Samstag auf einem Banner „Tod und Hass der Polizei“ zu lesen gewesen.“Wer in der jetzigen Zeit zu Hass, Tod und Gewalt aufruft, stellt sich selbst ins absolute Abseits. Nach einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags von Hanau für so einen Eklat zu sorgen, zeigt die Ignoranz und Geschmacklosigkeit der sogenannten Fans“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Der Verein ist aufgefordert, sich jetzt mehr denn je von solchen Fans zu distanzieren.“Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen – hier geht’s zum Shop | ANZEIGEHansas Vorstandsvorsitzender Robert Marien hatte die Aktion als „geistig sehr schwach“ verurteilt.

(sport1.de) Starkes Comeback! Mannheim ringt MSV nieder

Der MSV Duisburg hat die große Chance verpasst, die Tabellenführung in der 3. Liga auszubauen.Die Meidericher unterlagen gegen Aufsteiger Waldhof Mannheim trotz einer 2:0-Halbzeitführung 2:3 (2:0).Mannheim ist mit zwei Punkten Rückstand neuer Zweiter, einen weiteren Zähler dahinter folgt der FC Ingolstadt. Die Schanzer verloren bei Hansa Rostock mit 0:3 (0:2).Zwei Treffer von Vincent Vermeij (4./43.) sorgten in Duisburg zunächst für klare Verhältnisse zugunsten des MSV. In der zweiten Halbzeit sorgte Gian-Luca Korte (55./58., Foulelfmeter) per Doppelschlag zunächst für den Ausgleich der Kurpfälzer. Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE Marco Schuster (86.) sicherte Waldhof den Sieg und den Sprung auf Tabellenplatz zwei. Für den FC Hansa waren Nils Butzen (21.), John Verhoek (34.) und Pascal Breier (85.) erfolgreich.Lautern in Unterzahl nur remisDer SV Meppen kletterte durch ein 2:0 (1:0) beim Tabellenletzten Carl Zeiss Jena auf den fünften Tabellenplatz. Luka Tankulic (15./50.) traf für die Niedersachsen zweimal.Eintracht Braunschweig ließ beim 1:3 (0:2) bei den Würzburger Kickers Federn. Saliou Sane (2./83.) und Dominic Baumann (18.) machten mit ihren Toren für die Mainfranken alles klar. Marvin Pourie (71.) gelang das zwischenzeitliche 1:2 für die Norddeutschen.Ex-Meister 1. FC Kaiserslautern kam gegen den FSV Zwickau über ein 0:0 nicht hinaus. Lauterns Yannick Bachmann sah wegen wiederholten Foulspiels (85.) die Gelb-Rote Karte.Der KFC Uerdingen unterlag Abstiegskandidat Preußen Münster 0:1 (0:1). Heinz Mörschel (35., Foulelfmeter) sorgte für das Führungstor des Ex-Bundesligisten. Marco Königs (73.) machte den Dreier perfekt.Am Freitagabend hatte Viktoria Köln durch ein 1:0 (1:0) gegen die SG Sonnenhof Großaspach die Abstiegsplätze verlassen.